Qigong und Meditation:
Kontraindikationen 

Obwohl Qigong und Meditation allgemein als sicher gelten, gibt es spezifische Situationen, in denen Vorsicht geboten ist oder eine ärztliche Rücksprache erfolgen sollte. Beim Üben stehen immer Selbstverantwortung und Selbstfürsorge an erster Stelle und auch Verantwortung gegenüber den Menschen, mit denen gemeinsam geübt wird. Selbstüberschätzung, falscher Ehrgeiz sowie Heilungserwartungen irgendeiner Art  finden keinen Platz in meinen Übungsstunden. 

Psychische Kontraindikationen
Dies ist der kritischste Bereich, da die intensive Innenschau Symptome verstärken kann:

Akute Psychosen & Schizophrenie
Es besteht ein hohes Risiko für Desorientierung oder das Auslösen von Schüben.

Schwere Depressionen
Bei akuter Suizidalität oder extremer Antriebslosigkeit kann Isolation verstärkt werden. Hier ist eine enge Begleitung durch Therapeuten notwendig.

Traumata (PTBS)
Verdrängte traumatische Erinnerungen können unkontrolliert an die Oberfläche drängen („Flashbacks“).

Persönlichkeitsstörungen
Menschen mit irrationalem Denken oder stark exzentrischem Verhalten sollten eng durch Therapeuten begleitet werden. 

Körperliche & situative Einschränkungen

Herz- Kreislauferkrankungen:
die Übungen sollten auf jeden entsprechend angepasst werden

Akute Infekte, Fieber usw.
Der Körper benötigt Energie zur Heilung. Intensive energetische Arbeit kann hier belastend wirken.

Extreme Wetterbedingungen
Traditionell wird davon abgeraten, bei schwerem Sturm, Gewitter oder extremer Hitze im Freien zu üben.

Drogeneinfluss
Die Praxis unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln gilt selbstverständlich als kontraindiziert.

Starke Emotionen
Wer massiv aufgewühlt oder extrem erschöpft ist, sollte tiefere Übungen verschieben, bis eine Grundstabilität erreicht ist.

Magenzustand
Weder mit komplett leerem noch mit sehr vollem Magen sollte trainiert werden. 


Wichtiger Hinweis: 
Bei Schwangerschaft, aktuellen Irritationen körperlicher und psychischer Art, körperlichen Vorerkrankungen oder bei Einnahme starker Medikamente empfiehlt sich eine Abstimmung mit dem/der behandelnden Arzt/Ärztin.
 

Bei weiteren Fragen sprechen Sie mich bitte an.

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